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ANTENNE DI PACE |
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Monday 31 May 2010 |
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NEWS DER PROJECTE:
KOLUMBIEN Vertiefung zum Thema Zwangsräumung Kolumbien ist heute ein Land, wo das Phänomen der Zwangsräumung immer mehr zutage kommt, und zwar immer stärker. Laut der Definition aus 1988 des Generalssekretär der Vereinigten Nationen versteht man für „interne Zwangsgeräumte Personen oder Gruppen, die gezwungen werden, von ihren gewöhnlichen Wohnorten um einem bewaffneten Konflikt, der generellen Gewalt, Menschenrechtsverletzungen oder Natur- (oder vom Menschen bedingte) Katastrophen zu entfliehen und welche außerdem noch nicht eine international anerkannte Staatsgrenze überschreiten konnten. In Kolumbien ist dieses Phänomen direkt mit dem bewaffneten Konflikt innerhalb des Staates verbunden. Wenn man aber Orte, in denen der Konflikt sehr stark ist mit denen, wo die Zwangsräumungen am intensivsten sind vergleicht, gibt es oft keine Übereinstimmungen, wie auch der Artikel von „Time“ vom Oktober 2009 zeigt. Die Journalisten befragen sich nämlich über die reellen Gründe der Zwangsräumungen und die Schlussfolgerungen zeigen einige Strategien auf, um nicht legitime Übergänge von Reichtümern und Besitztümern für multinationale Konzerne, die Projekte im Bereich Erdöl, Mineralen, hydroelektrischer Energie, große Monokulturen und Kokaanbau haben, zu schaffen.
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Monday 10 May 2010 |
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NEWS DER PROJECTE:
KOLUMBIEN Generelle Situation Im Report dieses Monats moechten wir von den Interessen, die in den Orten wo jetzt wir Freiwillige der Colomba die Mitglieder der Friedensgemeinschaften um San Josè de Apartadò begleiten und mit ihnen leben, erzaehlen. Um dies zu tun, behelfen wir uns eines Reports des SAT (Sistema de Alertas Tempranas), welches ein inneres Bureau der Defensoria del Pueblo von Apartadò ist und das die Aufgabe hat, den Risikofaktor fuer die Zivilbevoelkerung im Bezug auf dem bewaffneten Konflikt zu messen und zu all dem beitragen, das jede Art von Missbrauch verhindern koennte. Das Haus der Freiwilligen befindet sich in San Josecito, 10 Minuten von San Josè, das groeßte Dorf der ganzen Provinz von Apartadò; es ist aus 32 „Veredas“ gebildet, welche 60% der gesamten Gemeindeoberflaeche ausmacht. |
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Sunday 09 May 2010 |
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NEWS DER PROJECTE:
KOLUMBIEN Generelle Situation Heute noch ist Kolumbien in Land, in dem Gewalt tagtäglich eine Rolle für die Bevölkerung spielt, mit einem internen jahrzehntelangen Konflikt, vor allem in den Städten, in denen kriminelle organisierte Gruppen agieren. In diesem Report werden wir ein wenig über der Ursprung der heutigen Geschehnisse erzählen, dafür zitieren wir als Quelle den rezenten Report von Human Rights Watch und von Corporaciòn ArcoIris (die letztere ist eine Organisation, die seit einigen Jahren das Phänomen des Paramilitarismus studiert). Zwischen 2003 und 2006 hat die kolumbianische Regierung den Demobilisierungsprozess von 37 bewaffneten Gruppen, die die Koalition AUC (Autodefensas Unidas de Colombia) bildeten, implementiert. Der Regierung zufolge war diese Arbeit sinnvoll, da mehr als 30.000 Personen daran teilgenommen haben und so jede Art krimineller Aktivität abgebrochen haben und sich durch eine neue Arbeit wieder in die Gesellschaft integriert haben. Seit diesem Zeitpunkt behauptet die Regierung, dass es keine paramilitären Kräfte mehr im Land gibt.
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Friday 09 April 2010 |
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NEWS DER PROJECTE:
KOLUMBIEN Generelle Situation Die Begleitungsaktivitäten von “Operazione Colomba” in den Friedensgemeinschaften von San Josè De Apartadò sind ab dem 6. Februar mit dem Einzug zwei freiwilliger Helfer wieder gestartet. Die generelle Situation zwischen Heer und „Campesinos“ der Vereda „La Union“ scheint sich nicht sehr verändert zu haben; in dieser dringt das Militär nämlich öfters ein, um die Leute dort zu beängstigen und bedrohen.. Ab der nächsten Woche wird uns die Gemeinschaft erlauben, ein Haus innerhalb von San Josesito zu benutzen, welches Standpunkt er Organisation sein wird. Die Verantwortlichen der Friedensgemeinschaft und alle Leute dort organisieren gerade einen Gedenktag an den Massakers vom 21. Februar 2005.Geplant wird ein fünfzehntägiges Meeting mit der Präsenz vieler internationaler Helfer, welche sich unter anderem auch in der Vereda „Mulatos“ begeben werden um über verschiedene Themen zu diskutieren (Bildung, Ackerbau, „Campesinos-Universität“, solare Energie, Gesundheit,…)
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Monday 15 February 2010 |
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NEWS DER PROJEKTE: KOLUMBIEN
Generalle Situation Als wir in der Vereda La Resbaldosa zurueckgekehrt sind, wurden wir von den letzten Geschehnissen in San José de Apartadó informiert: 2 Morde, von denen einer mitten auf der Straße die in die Stadt fuehrt, geschehen ist. Die Mitglieder des Innenrats waren alle in einer andere Vereda wegen einer wichtigen Sitzung, was ein weiterer Grund zur Beunruhigung war. So wurden wir des oefteren, vor allem in den letzten Tagen von verschiedenen Leaders gefragt, ob wir sie in die Stadt begleiten koennten, damit sie ihre Sachen mit ein Gefuehl der Sicherheit erledigen koennen.
Die Situation scheint sich immer weiter zu verschlechtern, weil immer mehr bewaffnete Aktoren in der Zone von San José erscheinen; die Polizei, die seit mehreren Jahren mit einer Station im Viertel anwesend ist, waere fuer die Sicherheit der Bewohner dieser Vereda zustaendig, stattdessen haben wir auch verschiedenen Gespraechen mit den Organisationen die dort stabil anwesend sind, entnommen, dass schon mehrere Familien in anderen Orten einfach umplatziert wurden, als ob sie Kriegsfluechtlinge waeren. Dieser Konflikt wird jedoch immer haerter, und viele dieser Familien wurden mehrmals bedroht. Diesselbe Situation beruehrt oft auch die Mitglieder der Gemeinschaft, die sich aber weigern, fortzugehen; sie wollen ihrem Kampf nicht aufgeben und ihren Idealen folgen, fuer welche die Friedensgemerinschaft von San José de Apartadó entstanden ist.
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